Geheimnis der Glocke

… es klingt, als würden Rosenblätter durch die Lüfte tanzen …

Schlägt man eine Glocke einmal an einer Stelle an, so erklingt ein „Wasserfall“ an unterschiedlichen Teiltönen. Das Ton-Spektrum einer Glocke ist komplex. Kinder beschreiben Glocken mit „bim-bam“. Fast unglaublich erscheint die Tatsache, dass beim 1-maligen Anschlag an über 50 verschiedenen Teiltöne einer Glocke erklingen!

Beim Anschlagen einer Glocke nimmt man einen markanten Ton, den Schlagton (Nominal) wahr. Das Besondere liegt darin, dass der Schlagton weder mit einem physikalischen noch mit einem elektronischen Gerät messbar ist; er existiert sozusagen nicht und stellt eine akustische Täuschung dar. Erst die Vermischung aller „echten Töne“ lässt den Schlagton entstehen, bestimmbar durch Hörvergleiche bzw. mathematische Berechnungen.

Das Geheimnis der GRASSMAYR-Glocken liegt in ihrer besonderen Rippe (Glockenform) und ihrer Herstellung. Die Herausforderung besteht darin, die verschiedenen, markanten Teiltöne sowohl innerhalb einer Glocke als auch im Geläute mehrerer Glocken zueinander in klangliche Harmonie zu bringen. Der Tonaufbau einer Oktave-Glocke beispielweise, ist wesentlich geprägt durch den akustisch hörbaren Schlagton (Nominalton), die Unteroktave, die Prime, die Terz, die Quinte, die Oberoktave, die Duodezime, die Doppeloktave, die Tripeloktave, … Ein weiteres Qualitätsmerkmal von GRASSMAYR-Glocken ist neben der führenden Gussqualität ihr intensiver, lange anhaltender Nachhall (Abklingdauer).

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Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck
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